Vom Rhein-Main zur landesweiten Arbeit
– unser Weg in die Zukunft

Es begann im Rhein-Main-Gebiet – mit dem Bedürfnis nach Austausch, nach Halt, nach einem Ort, an dem frühe Trauer Raum bekommt. Heute entwickelt sich daraus ein landesweit arbeitender Verein: Unsere Sternenkinder Hessen.

 

Die Entscheidung für einen neuen Namen war ein langer, emotionaler Prozess. Zwei Vorschläge standen zur Diskussion: „Früher Kindstod Hessen“ und „Unsere Sternenkinder Hessen“. Am Ende blieb „Unsere“ – als Ausdruck von Verbundenheit. Nicht im Sinne eines geschlossenen „Wir“, sondern als Haltung: Diese Kinder gehören zu uns allen. Sie sind Teil unserer Gesellschaft. Sie verdienen Sichtbarkeit, Mitgefühl und Erinnerung.

Der neue Name steht für ein wachsendes Verantwortungsgefühl. Unsere Sternenkinder Hessen begleitet heute Familien in mehreren Regionen Hessens – mit dem Ziel, langfristig überall im Land erreichbar zu sein. Schritt für Schritt entsteht so ein unterstützendes Netz aus Selbsthilfegruppen, Trauerbegleitung, Fortbildung für Fachpersonen, Sensibilisierung der Öffentlichkeit und politischer Arbeit. Die Vision: Jede betroffene Familie in Hessen soll eine individuell passende und wertschätzende Unterstützung erhalten.

Ein Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen trägt diese Arbeit. 2023 wurde deutlich: Ohne hauptamtliche Strukturen würde der Verein an seine Grenzen stoßen. Die GKV fördert seitdem die Arbeit als Landesverband der Selbsthilfe. Auch die Crespo Foundation unterstützt. So sind heute fünf Menschen im Hauptamt tätig – verbunden mit einem Ehrenamt, das weiterhin das Herzstück der Arbeit bleibt. Begegnung auf Augenhöhe, Verbindlichkeit und Wärme: Das darf sich auch mit wachsender Größe nicht verändern.

In jedem Teamtreffen wird gefragt: Wie bist du da?
Denn die eigene Verfasstheit zählt – bei Betroffenen wie bei Begleitenden. Sie bestimmt, wie offen Räume werden können.

Fragen zur neuen Struktur, zur Selbsthilfe oder zum Mitwirken beantwortet unser hauptamtliches Team unter: info@unsere-sternenkinder-hessen.de.