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Verein: Unsere Sternenkinder Hessen e. V.
Wir sind eine Gemeinschaft aus Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen,
aus Trauernden und Mitfühlenden, aus Familien und Fachpersonen.
Menschen, die spüren: Veränderung ist möglich – und sie gelingt nur gemeinsam.
Unsere Sternenkinder Hessen e. V. (vormals Rhein-Main e. V.) ist ein 2019 gegründeter, gemeinnütziger Verein. Wir begleiten Familien, deren Kinder, Enkelkinder oder Geschwister während der (frühen) Schwangerschaft, bei der Geburt oder im ersten Lebensjahr verstorben sind.
Der Verlust eines so jungen Lebens erschüttert. Er fordert Familien, Mitfühlende und Fachpersonen gleichermaßen. Wir sind da und bleiben da – mit Raum für alles, was ist, und mit der Unterstützung und Orientierung, die in dieser Zeit trägt.
Unsere Satzung Jahresbericht 2024
Unsere Vision
Gemeinsam sorgen wir für eine individuell stimmige sowie wertschätzende Begleitung und Versorgung für alle Betroffenen des frühen Kindstodes in Hessen.
Unsere Ziele
Angebote schaffen: Selbsthilfegruppen, Patenschaften, Trauerbegleitung und Kurse für Familien – ein sicherer Ort für alle Gefühle.
Wissen teilen: Informationen, Workshops und Schulungen für Familien und Fachpersonen, um Trauer verständlich und professionell zu begleiten.
Netzwerke stärken: Verbindung von Menschen und Einrichtungen, die Familien nach frühem Kindstod begleiten.
Bewusstsein fördern: Früher Kindstod sichtbar machen, Tabus brechen und Familien eine Stimme geben.
Mitwirkende
Viele Menschen tragen diesen Verein: Hauptamt, Ehrenamt, Betroffene und Fachpersonen. Gemeinsam schaffen wir einen Ort, der hält, begleitet und verbindet. Die Menschen hinter diesem Engagement geben unserem Verein ein Gesicht – und vielen Familien Halt.
Vorsitzende & Selbsthilfegruppenbegleitende
Mama von vier Kindern, drei an der Hand und eins im Herzen
„Mein Kind ist gestorben.“ Worte, die alles zum Stillstand bringen und oft sprachlos machen. Allerdings werden gerade dann Menschen gebraucht, die bleiben und aushalten – mit offenen Ohren, einfühlsamen Worten oder stillem Dasein.
Seit 2021 begleite ich Betroffene in Selbsthilfegruppen des Vereins, seit 2025 bin ich auch Teil des Vorstands-Teams.
Mir ist wichtig, dass aus Mitgefühl auch Veränderung in Politik und Gesellschaft wächst. Der Tod unserer Kinder soll einen Platz in unserer Mitte haben.
Aktives Mitglied, Selbsthilfegruppenbegleitende, Arbeitskreis
Mama von einem Sternenkind
„Die kleinsten Füße hinterlassen die größten Spuren in unseren Herzen.“
Mit Empathie möchte ich durch meine Arbeit im Verein Mitwirken, um mehr Sichtbarkeit zu schaffen, Aufklärungsarbeit zu leisten und anderen Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen. Man erlebt dadurch eine starke Gemeinschaft, während man gleichzeitig diese Gemeinschaft mitgestaltet und Betroffenen hilft. Seit 2025 engagiere ich mich im Arbeitskreis kleine Geburten, bin Gruppenbegleitung der online Selbsthilfegruppe kleine Geburten und helfe bei Veranstaltungen.
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Begleitung der Selbsthilfegruppe „Sternenkinder Hessen in Frankfurt am Main“
Mama von zwei Kindern – eines in meinen Armen, eines in meinem Herzen
„Ich begleite Menschen, die den Verlust ihres Kindes erleben mussten, mit viel Ruhe, Offenheit und Einfühlungsvermögen.“
In der Selbsthilfegruppe schaffe ich einen Ort, an dem Trauer geteilt, verstanden und gehalten werden darf. Seit 2025 engagiere ich mich bei Sternenkinder Hessen, um Betroffene zu stärken und ihnen in schweren Momenten Gemeinschaft und Halt zu schenken. Auch mir schenkt die Gruppe Halt und Unterstützung in meiner eigenen Trauer.
Gruppenbegleitung der MISA-Selbsthilfegruppe
Mutter von fünf Kindern, zwei diesseits und drei jenseits.
„Gerade schmerzliche Erfahrungen, haben mir auf der Suche nach dem Sinn des Lebens geholfen.“
Wir wurden mit wundervollen Kindern beschenkt, unsere beiden Söhne haben sich inzwischen zu selbstbewussten, erwachsenen Männern entwickelt. Drei weitere Kinder blieben nicht bei uns: zwei verlor ich im Mutterleib, meine Tochter Christina starb 1994 mit 8 Monaten am plötzlichen Kindstod. Auch diese Erfahrungen haben mir auf der Suche nach dem Sinn des Lebens geholfen. Seit über 20 Jahren bin ich Rangerin und seit über 10 Jahren Sterbeamme. In der MISA-Selbsthilfegruppe bin ich seit 2023 in der Gruppenbegleitung.
Koordinatorin der Selbsthilfe und Trauerbegleitende
Mama von zwei Kindern – einem verstorbenen Kind und einem lebenden Kind
„Trauer will gelebt werden – sie braucht Raum, Zeit und wertschätzende Begleitung.“
Ich glaube an die Kraft liebevoller, wertschätzender Gemeinschaft. In meinem Wirken gestalte ich Begegnungsräume, die Halt geben, stärken und Verbindung ermöglichen. Räume, in denen Menschen sein dürfen und sich gesehen fühlen – in allem, was ist.
Neben der Trauerbegleitung schlägt mein Herz für die Koordination der Selbsthilfe und das gemeinsame Wirken von Haupt- und Ehrenamt. Darüber hinaus möchte ich – gemeinsam in der Gemeinschaft des Vereins – zur Veränderung der Trauerkultur beitragen.
- M. A. Soziale Arbeit (ASH Berlin)
- Trauerbegleitende (Franziska Maurer und Hope’s Angel)
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Begleitung Partner:innengruppe seit 2025.
Papa von zwei Kindern, ein Stilles und ein Lautes.
„Unterstützung geben – Unterstützung bekommen.“
Als betroffener Vater tut es mir gut das Angebot der Hilfe zur Selbsthilfe mit Gleichgesinnten wahrzunehmen. Nicht alle meine Fragen können beantwortet werden, neue Fragen kommen hinzu und doch habe ich durch den Austausch mit anderen einen Ort der Unterstützung gefunden und gelernt, dass Trauer und Liebe für meinen Sohn Hand in Hand gehen. Um den Verein und die Personen zu unterstützen, die mir geholfen haben, bin ich seit 2025 Teil der Gruppenbegleitung der Partner:innengruppe geworden.
English self-help group facilitator
Mother of three star children
“This is a place where sorrow and life exist side by side.”
Although no one chooses to be part of this community, I also know how deeply essential it can become. This space holds grief, but also life, connection, and moments of light. I wanted to create an English-speaking group so more people could access this bittersweet sense of belonging. I will be facilitating the English group in Frankfurt and have been active here for about two years. My journey with support groups began in 2021, after the death of my first daughter.
You are not alone.
Aktives Mitglied, Kooperationspartnerin für das FrauenGesundheitsZentrum
Mama von 3 Kindern diesseits
„Lange saßen sie dort und hatten es schwer, doch sie hatten es gemeinsam schwer und das war ein Trost. Leicht war es trotzdem nicht.“
Astrid Lindgren, Ronja Räubertochter
Ich möchte einen Trostraum anbieten: Trost ist dort, wo ich Hilfe bekomme mit dem, was mich überfordert und wo ich mich geschützt fühlen kann trotz hoher Verletzlichkeit, wo ich so lange und viel Angenehmes, Nährendes, Liebevolles erleben kann, bis Zuversicht und Lebensfreude wieder wächst.
Im Verein sehe ich mich als interessierte, aktive Mitgliedsfrau, mit Wunsch nach Sichtbarwerden des Themas und Veränderung von Trauerkultur. Als Kooperationspartnerin für das FGZ, biete ich Rückbuldungskurse nach versterben des Kindes an, und verbinde dort tröstliche Gespräch in der gruppe mit intensiver Körperarbeit.
- Dipl. Sozialpädagogin, system. Beraterin und Paartherapeutin, Trauerprozessbegleiterin (Cirlcewise Institut)
Co-Gründerin, operative Leitung und Trauerbegleitende
Mama von sechs Kindern, drei diesseits und drei jenseits.
„Es geht darum, wirklich da zu sein“
Begleiten und Gestalten prägen mein Leben und meine Arbeit im Verein. Seit der Gründung begleite ich trauernde Familien und die Entwicklung des Vereins. Es ist mir ein Anliegen, mit Klarheit, Herz und fachlicher Tiefe Räume zu gestalten, in denen Menschen sich sicher und gesehen fühlen. Haltung, Kommunikation und Beziehung bilden die Grundlage meiner Arbeit, die Struktur, Intuition und Feingefühl miteinander verbindet.
- Diplom Visuelle Kommunikation (HFG Offenbach)
- Trauerbegleiterin für Familien beim Frühtod ihres Kindes und nach pränatal-medizinischer Diagnose (Hopes Angel)
- Kunsttherapeutische Praktikerin i.A. (Campus Naturalis)
Co-Gründer, Gruppenbegleiter Partner_innen Gruppe
Papa von fünf Kindern, drei diesseits und zwei jenseits .
„Türen öffnen, um Raum zu schaffen“
Zuzuhören und im Austausch mit Menschen zu sein prägt mein Leben seit jeher und auch meine Arbeit im Verein. Menschen den Raum und die Möglichkeit zu bieten sich mit ihren Gedanken und Gefühlen gesehen zu fühlen und sich auszutauschen sehe ich als meine zentrale Aufgabe im Verein. Einen offenen, sicheren und klaren Rahmen zu schaffen ist mir dafür sehr wichtig. Dabei hilft mir meine eigene Erfahrung als betroffener Vater und Teilnehmer an diversen Selbsthilfegruppen über die letzten Jahre aber auch meine berufliche Erfahrung im Umgang mit Menschen.
Selbsthilfegruppenbegleiterin Selbsthilfegruppe Kleine Geburten
Mama von 4 Kindern, 3 Sternenkindern und eins auf dem Weg
„In der Verbundenheit finden wir Trost und Ermutigung.“
Nachdem ich in meiner Trauer langsam ins Leben zurückfand, nahm ich an einer Selbsthilfegruppe teil. Ich suchte Austausch und Verständnis und fand weit mehr: Meine Kinder und ich wurden gesehen, ich wurde verstanden und lernte, Gefühle in Worte zu fassen. Diese Erfahrung möchte ich weitergeben, Trost, Hoffnung und Verbundenheit schenken, indem ein Raum für Sterneneltern der Allerkleinsten geschaffen wird. Deshalb begleite ich seit Oktober 2025 die Online-Selbsthilfegruppe Kleine Geburten.
Begleitung der Selbsthilfegruppe zum medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch, Begleitung des Regenbogenkindertreffs, Mitglied im Arbeitskreis PND, aktiv im PatInnen-Programm
Mama von vier Kindern, zwei diesseits und zwei jenseits
„Nichts ist kostbarer als ein Ort, an dem Trauer sein darf, wie sie ist“
Ich bin der Überzeugung, dass es für Eltern nach dem Tod ihres Kindes mehr kostenfreie, individuell stimmige Angebote geben muss, die ihnen helfen, mit der Trauer zu leben. Seit dem Jahr 2021 engagiere ich mich deshalb im Verein, um das Thema und unseren Verein in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, und begleite Betroffene in Selbsthilfegruppen und als Patin – durch Zuhören, Austausch, Dasein, Verstehen.
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Aktives Mitglied
Mama von 4 Kindern, eins an der Hand und drei im Herzen
„Zusammen tragen!“
So wie mich der Verein in der schwersten Zeit unseres Lebens trägt, möchte ich die Vereinsarbeit mittragen und etwas für uns alle und unsere Kinder zurückgeben und mich einbringen.
Begegnungen und die Gemeinschaft leichter zu ertragen oder sogar zu genießen, verstärken zudem meine Motivation zur Vereinsarbeit. Zusammen tragen!
Seit 2024 bringe ich mich im Bereich Finanzen ein und stehe dem Verein mit rechtlichem und steuerlichem Rat zur Seite, buche die finanziellen Tätigkeiten und unterstütze die Lohnabrechnung. Seit 2025 bin ich Kassenprüferin.
Administrative Leitung
– verantwortlich für Finanzen, Verwaltung und wirksame Strukturen für nachhaltiges Engagement
Mama von drei Kindern, zwei an der Hand und eines im Herzen
„Strukturen schaffen, die Menschen tragen, wenn Worte fehlen.“
Aus eigener Betroffenheit weiß ich, wie essentiell tragende Strukturen für trauernde Familien sind. Seit 2021 engagiere ich mich mit systemischer Haltung, strategischem Blick und viel Herz dafür, diese Strukturen zu stärken. Mein Fokus liegt auf Fundraising, Strategie und Organisationsentwicklung – Bereiche, die ich seit 2025 auch hauptamtlich mitgestalte. Damit unser Angebot trägt, Orientierung bietet und langfristig gesichert ist.
- B.A. BWL Gesundheitsmanagement (DHBW Lörrach)
- Systemische Organisationsentwicklerin (DGSF)
- Fachkraft für People & Culture (IHK)
Vorstandsvorsitzende
Mama von vier Kindern, zwei an der Hand und zwei im Herzen
„Gemeinsam sorgen wir für Halt und Sichtbarkeit.“
Stimmige Begleitung für Familien anbieten, deren Kind stirbt, den Verein in seinem Wachstum weiterentwickeln und mich so auch mit meinen verstorbenen Kindern verbunden fühlen sind Kern meines Engagements im Vorstand. Seit Mai 2025 setze ich mich für ein gutes Miteinander unter ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden, eine solide Finanzierung und mehr Sichtbarkeit ein.
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Aktives Mitglied, Arbeitskreis Social Media
Mama von drei Kindern – einem Sternenkind und zwei Erdenkindern
„Gestaltung kann berühren, aufklären und verbinden.“
Seit 2020 engagiere ich mich bei Unsere Sternenkinder Hessen e. V., um mit meinen beruflichen Fähigkeiten Sichtbarkeit zu schaffen. Als Kommunikationsdesignerin gestalte ich Print- und Digitalmedien sowie Inhalte für Social Media. Mir ist wichtig, dass Sternenkinder gesehen werden und wir als Team mit Empathie, Klarheit und Haltung gesellschaftliche Themen sensibel und wirksam sichtbar machen.
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Aktives Mitglied
Mama von 3 Kindern, zwei an der Hand und eins im Herzen
„In Liebe verbunden gemeinsam für Sichtbarkeit kämpfen“
Ich möchte „Sternenelternschaft“ sichtbarer machen; sei dies in der Auseinandersetzung mit Mutter*schaft im wissenschaftlichen Kontext oder auch im Alltag in Bildungsinstitutionen und durch Mikro-Aktivismus bei informellen Gesprächen. Der Umgang mit dieser Art der Elternschaft ist unterschiedlich, aber er verbindet– lasst uns gemeinsam für mehr Sichtbarkeit sorgen und der Sprachlosigkeit entgegenwirken.
Ich bin seit 2020 Vereinsmitglied und war von 2021–2025 als Kassenwärtin Teil des Vorstands.
Sabrina, Aktives Mitglied im Arbeitskreis „Social Media“, übernimmt Trauerpatenschaften.
Mama von drei Kindern, einem Sternenkind und zwei an der Hand.
„Wir sind viele.“ Ein Satz, der mich seit Jahren trägt und motiviert.
In unserer digitalen Welt fühlen sich frisch verwaiste Eltern oft einsam. Mir ist es ein großes Anliegen, die Trauer der Eltern sichtbar zu machen und in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass nicht nur ein Baby gestorben ist, sondern dass ein ganzes Leben fehlt. Seit 2021 erstelle ich Content, der berührt und informiert und feiere den Wachstum unserer Online-Community. Zudem begleite ich einfühlsam und mit Erfahrung frisch Betroffene auf ihrem Weg durch die Trauer.
Trauerbegleitende und Wissensvermittelnde
Mama von drei Kindern, zwei Bauchkinder, ein Herzenskind
„Ehrliches Zuhören schafft einen Raum, in dem alles da sein darf.
Ich wünsche mir, dass es selbstverständlich ist, dass die frühverstorbenen Kinder einen festen Platz in unserer Gesellschaft haben. Das Trauern als Prozess angesehen wird und nicht als Krankheit.
Seit vielen Jahren ist meine Arbeit mit dem Verein stetig gewachsen. Seit Januar 2025 übe ich diese Tätigkeit im Hauptamt aus und schätze besonders die Zusammenarbeit im Team und das Gemeinschaftsgefühl. Mir ist es wichtig, Räume zu schaffen, in denen sich trauernde Eltern und Zugehörige willkommen und gesehen fühlen. Als Hebamme gebe ich meinen Erfahrungsschatz mit Freude an Kolleginnen und andere Fachpersonen weiter.
- Hebamme (Universitätsmedizin Mainz), Sterbeamme (Claudia Cardinal)
- Ritualleiterin für regenerative Gesellschaftsgestaltung (Circlewise), Natur-Kulturpädagogin (Circlewise)
Begleitung der Selbsthilfegruppe in Frankfurt.
Mutter von zwei Kindern, einem diesseits und einem jenseits.
„Unsere Gemeinschaft macht das Aushalten leichter – Weinen und Lachen sind erlaubt.“
2019 kam unser jüngster Sohn auf die Welt und verstarb nach 23 Stunden. Das war die schlimmste Zeit in meinem Leben. Alles was vorher sicher erschien, geriet ins Wanken. Der Verein gab mir damals halt. Dort traf ich Menschen die mich verstanden und mit denen ich über meine Gefühle und die Fassungslosigkeit reden konnte.
Seit vier Jahren leite ich die Selbsthilfegruppe, gebe Eltern den Raum sich auszutauschen und sich als Gemeinschaft zu erleben. Es ist mir ein wichtiges Anliegen etwas zurück zugeben und Eltern mit meinen Erfahrungen beiseite zustehen.
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Aktives Mitglied und Selbsthilfegruppenbegleitende in Offenbach
Mama von Catalina Luana (*17.12.2023 – ✟ 04.01.2024)
„Jeder Trauerprozess ist einzigartig. Ich möchte die Trauer mit all ihren unterschiedlichen Gefühlen begrüßen.“
Eine verständnisvolle Gemeinschaft und ein kreativer Ausdruck helfen mir, um das Unbegreifliche greifbarer zu machen.
Seit Anfang 2025 begleite ich gemeinsam mit Stefanie die Selbsthilfegruppe Offenbach. Als aktives Mitglied finde ich seit dem Tod meiner Tochter einen neuen Sinn in der Vereinsarbeit. Ich möchte dazu beitragen, dass Trauer den Raum bekommen darf, den sie braucht und wir als Mamas, Papas, Großeltern und Angehörige unsere Liebe zu den verstorbenen Kindern ausdrücken können.
Selbsthilfegruppenbegleitende in Schlüchtern und Gelnhausen
Mama von 5 Kindern, 4 Erdenkinder, 1 zwischen Himmel und Erde
„Raum schenken, damit das Unsagbare Ausdruck finden darf.“
Einen geschützten Raum zu öffnen, in dem Trauer sein darf, Liebe weiterlebt und Erinnerungen ihren Platz finden ist mir eine große Herzensangelegenheit. Mein Wunsch Menschen zu begleiten wurzelt in der tiefen Überzeugung, dass Trauer Zeit und Weite braucht damit jedes Gefühl, jeder leise Eindruck eine eigene Sprache finden kann. Achtsamkeit, Mitgefühl und Respekt tragen meine Arbeit.
Seit 2023 begleite ich die Selbsthilfegruppe in Schlüchtern, höre zu, gebe behutsam Orientierung und verbinde mit den Angeboten des Vereins.
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English-speaking support group
“A safe haven for all those affected by the loss of an angel baby – a place of warmth, empathy, and support.”
From my own experience, I know how important a safe space for sharing can be. My motivation is to create a point of contact for those affected through this English-speaking support group and to provide a dignified setting for our angel babies. Especially support in English language is particularly rare, so I am pleased being able to fill this gap a little since 2025 and to accompany people with sensitivity and empathy.
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Geschichte
Zusammen- Gemeinsam- Verein(t)
Die Gründung unseres Vereins war nicht geplant.
Kein Vorhaben, kein Projekt.
Unsere Geschichte beginnt nicht mit einem Entschluss
– sie beginnt mit dem Ende.
Die Gründung unseres Vereins war kein geplantetes Projekt – sie entstand aus dem tiefen Bedürfnis, Familien zu unterstützen, deren Kinder während der Schwangerschaft, rund um die Geburt oder im ersten Lebensjahr verstorben sind. Die Gründer:innen erlebten selbst die Ohnmacht, Hilflosigkeit und Isolation, die mit einem frühen Kindstod einhergehen, und spürten die große Lücke an niedrigschwelliger Begleitung, Austauschmöglichkeiten und professioneller Unterstützung.
2017 begann alles mit einer kleinen Selbsthilfegruppe in Offenbach. Eltern und Großeltern eines früh verstorbenes Kind fanden hier einen Raum für Austausch, für Trauer, für alle Gefühle. Was als kleine Runde unter einem gelben Stern startete, trug von Anfang an die Vision, anderen Familien Halt zu geben und ein tragendes Netzwerk aufzubauen.
Zwei Jahre später wurde der Verein „Unsere Sternenkinder Rhein-Main e.V.“ gegründet. Ziel war es, die Begleitung von Familien nach frühem Kindstod systematisch zu stärken und Menschen, die in diesem Bereich tätig sind, zu vernetzen. Die wachsende Nachfrage zeigte schnell, wie groß der Bedarf an professioneller und einfühlsamer Unterstützung ist – und dass das Thema früher Kindstod in unserer Gesellschaft nach wie vor tabuisiert wird.
Seit der Vereinsgründung ist viel geschehen: 2023 erhielten wir erstmals eine Landesförderung der GKV, im Sommer 2024 konnten wir dank der Förderung der Crespo Foundation hauptamtliche Stellen schaffen und seit Sommer 2025 tragen wir den Namen „Unsere Sternenkinder Hessen e.V.“.
Heute arbeiten Ehrenamtliche und Hauptamtliche gemeinsam daran, Familien zu begleiten, Fachpersonen zu stärken und Räume für ein gemeinsames sein mit der Trauer zu erschaffen.
Unsere Geschichte ist geprägt von der Erfahrung, dass Unterstützung, Gemeinschaft und Sichtbarkeit einen Unterschied machen – und dass aus einer kleinen Initiative ein Netzwerk wachsen kann, das hält, trägt und verbindet.